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UA Ruhr vertieft Kooperation mit der Region Dnipro in der Ukraine

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Fünf Personen stehen nebeneinander in einem modernen Foyer mit Treppenaufgang im Hintergrund und blicken in die Kamera. Die Gruppe ist formell gekleidet und posiert für ein gemeinsames Foto bei einer offiziellen Veranstaltung. © Michael Schwettman
Die UA Ruhr begrüßte im November 2025 den Rektor und den Prorektor für Internationales der Oles Honchar Dnipro National University und setzte ein starkes Zeichen für den weiteren Ausbau der deutsch-ukrainischen Hochschulkooperation.

Im November 2025 empfingen die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen eine hochrangige Delegation der Oles Honchar Dnipro National University. Im Mittelpunkt des Besuchs standen konkrete Schritte zur Vertiefung der strategischen Partnerschaft mit der Region Dnipro.

An der Ruhr-Universität Bochum, der Technische Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen wurden bestehende Kontakte ausgebaut und neue Kooperationsfelder definiert. Fachliche Schwerpunkte lagen unter anderem in Maschinenbau, Chemie, Materialwissenschaften, Mathematik, Germanistik sowie im Wasser- und Umweltingenieurwesen. Vereinbart wurden die Vorbereitung gemeinsamer Forschungsgruppen, Austauschformate für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, digitale Lehrangebote sowie konkrete Unterstützungsmaßnahmen für Labore und Forschungsinfrastrukturen in Dnipro.

Ein zentrales Signal war zudem der Austausch mit der nordrhein-westfälischen Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Ina Brandes. Ihre Unterstützung stärkt die nachhaltige Umsetzung der gemeinsamen Vorhaben und unterstreicht die Bedeutung der Partnerschaft für die Wissenschaftsbeziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Ukraine.

2026 wird die Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative DniProNRW – Science Bridge weiter intensiviert. Das Projekt wird koordiniert von Björn Rothstein (Germanistik, Ruhr-Universität Bochum) und Elena Resch in enger Abstimmung mit dem UA Ruhr Liaison Office for Eastern Europe and Central Asia. Es ermöglicht gezielte Maßnahmen wie Gerätespenden, Trainings- und Qualifizierungsformate, erweiterten Zugang zu Forschungsinfrastrukturen sowie zusätzliche Mobilitätsangebote für Studierende und Forschende.

Die UA Ruhr dankt der Delegation aus Dnipro für den vertrauensvollen Austausch und freut sich auf die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit.