
Kurzprofil der Region
Osteuropa im Kontext der Zeitenwende
Die Region Osteuropa steht seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Umbrüchen. Diese Zeitenwende prägt auch die internationale Hochschul- und Forschungszusammenarbeit nachhaltig. Für die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) bedeutet dies, wissenschaftliche Kooperationen in der Region verantwortungsvoll weiterzuentwickeln, Solidarität zu zeigen und zugleich neue Impulse für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit zu setzen.
Solidarität und Unterstützung in Krisenzeiten
Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit in Osteuropa liegt in der Unterstützung gefährdeter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie akademischer Institutionen, insbesondere in der Ukraine. Die UA Ruhr engagiert sich für den Erhalt wissenschaftlicher Strukturen, fördert akademische Mobilität und trägt dazu bei, Forschung und Lehre auch unter schwierigen Bedingungen fortzuführen. Dabei arbeitet sie eng mit internationalen Förderprogrammen und Partnern zusammen.
Stärkung der ukrainischen Hochschulen
Die Unterstützung ukrainischer Universitäten bildet einen eigenständigen Schwerpunkt. Ziel ist es, bestehende Partnerschaften zu stabilisieren, neue Kooperationen aufzubauen und den Wiederaufbau leistungsfähiger Hochschulstrukturen langfristig zu begleiten. Gemeinsame Forschungsprojekte, Qualifizierungsformate und der institutionelle Austausch stehen dabei im Mittelpunkt.
Kooperationen im Baltikum und in Osteuropa
Parallel dazu baut die UA Ruhr ihre Forschungs- und Hochschulkooperationen mit den Ländern des Baltikums sowie weiteren Staaten Osteuropas kontinuierlich aus. Diese Länder verfügen über dynamische Wissenschaftssysteme und sind wichtige Partner in zentralen Forschungsfeldern wie Transformation, Resilienz, Demokratie, Energie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe und zielt auf langfristige, institutionell verankerte Partnerschaften.
Wissenschaft als Brücke in Europa
In einer Phase geopolitischer Spannungen versteht die UA Ruhr Wissenschaft als verbindende Kraft. Durch internationale Kooperationen leistet sie einen Beitrag zur europäischen Integration, zur Sicherung akademischer Freiheit und zur Stärkung eines offenen, dialogorientierten Wissenschaftsraums.




