
Kurzprofil der Region
Der Südkaukasus zwischen Transformation und geopolitischer Spannung
Der Südkaukasus ist eine Region tiefgreifender politischer, gesellschaftlicher und geopolitischer Dynamiken. Insbesondere Georgien und Armenien befinden sich in komplexen Transformationsprozessen, die von Reformbestrebungen, regionalen Spannungen und einer starken Orientierung an internationaler Zusammenarbeit geprägt sind. In diesem Umfeld kommt Hochschulen und wissenschaftlichen Kooperationen eine besondere Bedeutung zu.
Hochschulen als Akteure von Stabilität und Dialog
Wissenschaft und akademischer Austausch leisten im Südkaukasus einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Dialog, institutioneller Resilienz und gesellschaftlicher Entwicklung. Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) versteht ihre Zusammenarbeit mit Partnern in Georgien und Armenien als langfristiges Engagement, das auf Vertrauen, akademischer Freiheit und institutionellem Aufbau basiert.
Georgien und Armenien als zentrale Partner
Georgien ist ein wichtiger Partner im Südkaukasus, insbesondere im Kontext europäischer Orientierung, Hochschulreformen und internationaler Vernetzung. Armenien gewinnt zugleich an Bedeutung als Kooperationspartner in Forschung und Lehre, nicht zuletzt durch ein starkes Interesse an internationalem Austausch und die gezielte Öffnung seiner Wissenschaftslandschaft. Die UA Ruhr baut ihre Partnerschaften in beiden Ländern strategisch weiter aus.
Kooperationen in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung
Die Zusammenarbeit im Südkaukasus umfasst gemeinsame Forschungsprojekte, innovative Lehrformate sowie Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Thematisch stehen unter anderem Transformationsprozesse, Demokratie- und Rechtsstaatsentwicklung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und regionale Resilienz im Fokus.
Wissenschaftliche Vernetzung mit Perspektive
Die UA Ruhr versteht den Südkaukasus als wichtige Brückenregion zwischen Europa und Asien. Durch gezielte Hochschul- und Forschungskooperationen trägt sie dazu bei, wissenschaftliche Netzwerke zu stärken, institutionelle Kapazitäten auszubauen und den internationalen akademischen Austausch nachhaltig zu fördern.




