Häufig gestellte Fragen
Die Voraussetzungen für die Teilnahme am aktuellen Programm Studienbrücke sind:
- Schülerin oder Schüler der 9. bis 11. Klasse
- Nachweis über das erforderliche Sprachniveau
- hohe Motivation für ein Studium in Deutschland: nachgewiesen durch ein Motivationsschreiben, die Teilnahme an Schülerolympiaden, Wettbewerben, regionalen und internationalen Projekten in den MINT-Fächern
- überdurchschnittliche schulische Leistungen in den MINT-Fächern
-
schriftliche Zusage der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten
Im Rahmen des Programms werden Studieninteressierte aus den teilnehmenden Ländern durch die vor Ort tätigen Goethe-Institute sprachlich und fachlich auf ein Studium hier in der Universitätsallianz Ruhr vorbereitet. Diese Vorbereitung schließt auch die deutsche Lehr-, Lern- und Campuskultur ein und führt die Schüler in das soziale Umfeld ein.
- Schulabschlusszeugnis
- Alternativ: falls dies noch nicht vorliegt - Noten der letzten beiden Halbjahre.
- Nachweis über sehr gute Deutschkenntnisse: TestDaF - Note 4x4 oder 16 Punkte, DSD II, oder Goethe-Zertifikat C2
- TestAS: Im Kerntest und Fachtest müssen jeweils mindestens 100 Punkte erreicht sein
- Teilnahmebestätigung des Goethe-Instituts über das erfolgreiche Abschließen aller Module im Programm "Studienbrücke"
- Wünschenswert sind darüber hinaus erfolgreiche Teilnahmen an Wettbewerben wie Mathematik-Olympiaden oder regionalen/internationalen Projekten (bitte Zertifikat/e beilegen)
Für Studierende an den Universitäten der Universitätsallianz Ruhr (Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen) liegen die durchschnittlichen monatlichen Lebenshaltungskosten bei etwa 800 bis 1.000 Euro.
Die monatlichen Ausgaben setzen sich in der Regel wie folgt zusammen:
Miete (Wohnheim): ca. 350 Euro
Krankenversicherung: ca. 140 Euro
Lebensmittel: ca. 200 Euro
Telefon/Internet/Rundfunk-/TV-Gebühren: ca. 40 Euro
Kleidung: ca. 70 Euro
Arbeitsmaterialien (Bücher, Kopien, etc.): ca. 45 Euro
Freizeit, Kultur, Sport: ca. 80 Euro
Bitte beachten Sie, dass bei Ihrer Ankunft in Deutschland zunächst zusätzliche finanzielle Belastungen entstehen können. Diese können sich zum einen aus der Kaution, welche meist aus zwei Monatsmieten besteht und die Sie in der Regel nach Ihrem Auszug zurückerhalten (wenn Sie Ihren Wohnplatz im Ausgangszustand übergeben) und zum anderen aus Bearbeitungsgebühren für die Eröffnung eines Sperrkontos und die Erteilung des Aufenthaltstitels zusammensetzen.
Außerdem ist von Studierenden zu Beginn jedes Semesters ein Sozialbeitrag zu entrichten, dessen Höhe variieren kann.
Die Universitäten der Universitätsallianz Ruhr bieten vor Beginn des Semesters fachliche Vorkurse an, insbesondere in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften.
Diese Kurse dienen der Wiederholung und Vertiefung schulischer Inhalte und erleichtern den Einstieg in das Bachelorstudium.
Darüber hinaus finden Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen statt, in denen Studienaufbau, Prüfungsordnungen sowie Service- und Beratungsangebote der jeweiligen Universität vorgestellt werden.
Die Universitäten der Universitätsallianz Ruhr begleiten Teilnehmende der Studienbrücke beim Studieneinstieg und im Studium mit folgenden Unterstützungsangeboten:
- Individuelle Betreuung in der Studieneingangsphase
- Unterstützung bei der Erledigung administrativer Formalitäten, z. B. bei der Immatrikulation, dem Abschluss einer Krankenversicherung, dem Mietvertrag, der Eröffnung eines Bankkontos sowie bei Angelegenheiten mit dem Bürger- und Ausländeramt
- Koordination und Begleitung von Behördengängen in Zusammenarbeit mit den zuständigen universitären Stellen
- Koordination von Behördengängen
- ständige AnsprechpartnerInnen vor Ort bei Fragen rund um das Studium und das Studentenleben
Weitere Informationen unter Studienbegleitende Kurse und Angebote für Studierende
Internationale Studierende benötigen für die Beantragung eines Visums in Deutschland einen Finanzierungsnachweis, um ihre Studien- und Lebenshaltungskosten nachzuweisen (aktuell: 12 × 992 € = 11.904 € pro Jahr).
Der Nachweis kann auf verschiedene Weise erbracht werden:
- Einzahlung auf ein Sperrkonto in Deutschland
- Verpflichtungserklärung einer in Deutschland ansässigen Person gegenüber der Ausländerbehörde
- Anerkannte Stipendien, die vornehmlich aus deutschen Mitteln bereitgestellt werden (z. B. DAAD-Stipendien)
- Darlegung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eltern im Heimatland (Dieser Finanzierungsnachweis gilt nur für die Erteilung eines Einreisevisums, jedoch nicht für den Aufenthaltstitel! Bitte kontaktieren Sie das Konsulat für weitere Information!)
- Leistungen nach dem BAföG (in Einzelfällen)
- Vertraglich nachgewiesene Einkünfte aus erlaubten Tätigkeiten, z. B. Praktikumsvergütung oder Einkünfte als Tutor oder Werkstudenten-Job werden auf die erforderliche Finanzierungshöhe angerechnet (im Rahmen der Verlängerung des Aufenthaltstitels)
Stimmen der Alumni

„Studienbrücke unterstützt das Netzwerken: wenn man in Deutschland ankommt und noch niemanden kennt, kann man auf seine alten Kontakte aus dem Programm zurückgreifen.“

„Die Studienbrücke hat mein Leben zum Besseren verändert und ich würde das Programm allen Interessierten weiterempfehlen. Man lernt seine Stärken und Schwächen noch besser kennen. Deutsch ist vielleicht nicht die einfachste Sprache, aber mit genügend Übung schafft man es. Man lernt neue Freunde kennen, kann gemeinsam lernen, wachsen und auch feiern.“

„Deutschland kann ich auch jedem ans Herz legen. Deutschkenntnisse sind auf jeden Fall eine Voraussetzung. Ein Tipp von mir: Konsumiert viele deutsche Medien – Filme, Nachrichten – und euer Deutsch verbessert sich schnell.“




