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Blue Futures: Sommerschule zu Wasserforschung mit der Nationale Oles-Hontschar-Universität Dnipro

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© UA Ruhr
Vom 21. bis 25. September 2026 war eine Delegation der Nationalen Oles-Hontschar-Universität Dnipro im Ruhrgebiet zu Gast, um sich im Rahmen einer Sommerschule zu aktuellen Fragen der Wasserforschung, des Altlastenmanagements und des Umweltmonitorings auszutauschen.

Im Rahmen von DniProNRW – Science Bridge fand vom 21. bis 25. September die Sommerschule „Wasser, Altlasten und innovative Detektions- und Überwachungsverfahren“ mit einer Delegation der Nationalen Oles-Hontschar-Universität Dnipro statt. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in aktuelle Forschungsansätze und praktische Anwendungen aus der Wasser- und Umweltforschung und tauschten sich über mögliche zukünftige Kooperationen aus.

Das Programm umfasste Besuche an den drei Universitäten der Universitätsallianz Ruhr sowie bei außeruniversitären Partnern. An der Universität Duisburg-Essen lernte die Delegation verschiedene Labore und Forschungsinfrastrukturen kennen, die sich unter anderem mit Wasserqualität, DNA-basierten Verfahren und den Auswirkungen unterschiedlicher Stressoren auf Fließgewässer beschäftigen. An der Ruhr-Universität Bochum standen Ansätze des Umweltmonitorings mithilfe von Fernerkundungsmethoden im Mittelpunkt. Auch an der TU Dortmund erhielt die Gruppe Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit und mögliche Anknüpfungspunkte für einen fachlichen Austausch.

Neben der universitären Forschung boten Besuche beim Wassertechnologieunternehmen Wilo und bei der Emschergenossenschaft/Lippeverband Einblicke in die praktische Anwendung. Dabei ging es unter anderem um technische Lösungen rund um Wasser, die Abwasserbehandlung sowie die Renaturierung von Gewässern.

Die Sommerschule verband wissenschaftliche Perspektiven mit praktischen Anwendungsbeispielen. Ziel war es, gemeinsame Forschungsinteressen zu identifizieren und erste Impulse für zukünftige Kooperationen zwischen der Nationalen Oles-Hontschar-Universität Dnipro und den beteiligten Hochschulen im Ruhrgebiet zu entwickeln.

Die Veranstaltung fand im Rahmen von DniProNRW – Science Bridge statt, einem vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) geförderten Kooperationsprojekt der Universitätsallianz Ruhr mit Hochschulen in der Region Dnipro. Das von UA Ruhr OEZA entwickelte und koordinierte Projekt verbindet die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund und die Universität Duisburg-Essen mit ukrainischen Partnerhochschulen.