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Ausstellung „Under Broken Skies“ im Baukunstarchiv NRW
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Ausstellung „Under Broken Skies“ im Baukunstarchiv NRW
Seit dem 26. Juni bis zum 9. August 2026 ist im Baukunstarchiv NRW in Dortmund die Fotoausstellung „Under Broken Skies. Ukrainisch-deutsches Kulturerbe an der Frontlinie“ zu sehen.
Die Ausstellung widmet sich der Gefährdung und Zerstörung des gemeinsamen ukrainisch-deutschen Kulturerbes infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Im Mittelpunkt stehen historische Orte im Süden und Osten des Landes, in denen seit dem 18. Jahrhundert deutsche Gemeinschaften lebten und deren bauliches Erbe heute beschädigt oder bedroht ist.
Gezeigt werden Fotografien aus den vom Krieg betroffenen Regionen der Ukraine, darunter Aufnahmen aus den Gebieten um Cherson und Saporischschja, ergänzt durch Archivmaterial aus den Beständen des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Die aktuellen Fotografien stammen aus dem Wettbewerb Wiki Loves Monuments Ukraine 2023 und dokumentieren eindrucksvoll die Auswirkungen des Krieges auf die Baukultur vor Ort.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Kartenmaterial, Texttafeln sowie Auszüge aus dem Essay „Bloodland Memorial“, die Einblicke in die historische und aktuelle Situation der Region geben. Ein begleitender Ausstellungskatalog vertieft die Hintergründe der gezeigten Fotografien und macht die enge Verbindung zwischen ukrainischer und deutscher Geschichte sichtbar.
Die von Irina Unruh kuratierte Ausstellung lädt zur Auseinandersetzung mit historischen Verflechtungen, Erinnerungskultur und aktuellen Fragen des Kulturerhalts ein. Sie sensibilisiert zugleich für die Bedeutung von Architektur und Baukultur als Träger kollektiver Erinnerung und für die gemeinsame Verantwortung zu ihrem Erhalt.
Die Dortmunder Präsentation wird in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, dem Verein DEPART, dem Rat der Deutschen in der Ukraine, dem Baukunstarchiv NRW, der Technischen Universität Dortmund sowie dem Liaison Office Osteuropa/Zentralasien der Universitätsallianz Ruhr realisiert.
Mit seinem Engagement unterstützt das Liaison Office OEZA der UA Ruhr den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch mit Osteuropa und setzt Impulse für den Dialog über Erinnerungskultur, Kulturerbe und aktuelle Entwicklungen in der Region.
Ort: Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, Dortmund
Laufzeit: 26. Juni bis 9. August 2026
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14:00–17:00 Uhr (montags geschlossen)


