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UA Ruhr vertieft Kooperationen mit Kasachstan
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Die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Kasachstan soll auch im Bereich Wissenschaft und Hochschulbildung weiter ausgebaut werden. Anlässlich des offiziellen Deutschlandbesuchs des kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew kamen am 29. September 2026 in Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen.
Für die Ruhr-Universität Bochum und die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) bot die Veranstaltung die Gelegenheit, bestehende Beziehungen zu kasachischen Partnern weiterzuentwickeln und neue Kooperationen auf den Weg zu bringen. RUB-Kanzler Dr. Achim Dilling und Elena Resch, Leiterin des Verbindungsbüro für Osteuropa, Zentralasien und Südkaukasus (UA Ruhr OEZA) , nahmen an den Gesprächen und der Unterzeichnungszeremonie teil.
Gemeinsam mit der National Academy of Sciences of the Republic of Kazakhstan, der D. Serikbayev East Kazakhstan Technical University, der Al-Farabi Kazakh National University, der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) und dem Industriepartner Kazzinc wurden mehrere Kooperationsvereinbarungen und Absichtserklärungen unterzeichnet.
Die geplanten Kooperationen umfassen unter anderem gemeinsame Forschung und akademischen Austausch, die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte, industrielle Innovation sowie die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen. Ein besonderes Vorhaben ist der Aufbau einer dauerhaften wissenschaftlichen Präsenz der UA Ruhr in Almaty. Gemeinsam mit der National Academy of Sciences und der Deutsch-Kasachischen Universität soll diese künftig die Vernetzung von Forschenden fördern und neue Kooperationen in Kasachstan und Zentralasien ermöglichen.
Darüber hinaus entwickelt die RUB gemeinsam mit der East Kazakhstan Technical University und Kazzinc das Programm „K’ADAM International – Engineering, Research & Innovation Track“, das akademische Ausbildung mit internationaler Erfahrung und industrieller Praxis verbindet.
Mit diesen neuen Vereinbarungen baut die UA Ruhr ihre langjährigen Beziehungen zu Kasachstan weiter aus und schafft neue Perspektiven für Studierende, Forschende und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie. Das Verbindungsbüro UA Ruhr OEZA unterstützt dabei die Vernetzung und den weiteren Ausbau der Kooperationen vor Ort.







